Aktuelles rund ums Wetter
Werbung
Werbung


Das Niederschlagsgebiet zieht nur langsam nach Osten weiter

Eine Luftmassengrenze verläuft, ausgehend von einem Tief über dem Golf von Genua, über das östliche Mitteleuropa hinweg bis nach Nordwestrussland und trennt warme und feuchte Luft über Südosteuropa von kälterer Luft Über Nord-, West und weiten Teilen Mitteleuropas. Vor allem auf der Westflanke der Luftmassengrenze kommt es über dem östlichen und südlichen Deutschland noch zu Niederschlägen. Das Niederschlagsgebiet zieht nur langsam nach Osten weiter. Niederschläge gibt es bis in den Mittwoch hinein vor allem noch in Bayern, Thüringen, Sachsen und in Teilen Brandenburgs. Die noch zu erwartenden Niederschlagssummen liegen aber meist nicht über 20 Liter pro Quadratmeter, erfüllen aber in der Summe mit dem bereits gefallenen Niederschlag die Kriterien für DAURREGEN. Ab Mittwochvormittag konzentriert sich der Regen dann mehr auf den Nordosten Deutschlands, allerdings liegen die Tagessummen dann meist nicht über 10 Liter pro Quadratmeter. In Lagen oberhalb von 700 Metern geht der Regen in Schnee über. Es gibt dabei meist LEICHTEN, in einigen Höhenlagen auch MÄSSIGEN SCHNEEFALL.Außerdem baut sich am Mittwoch über Skandinavien ein kräftiges Hoch auf. Zwischen dem Hoch und dem über dem Mittelmeer verbleibenden Tief kommt eine kräftige Ostströmung in Gang, die sich vor allem im Ostseeküstenbereich bemerkbar machen wird. Dort gibt es STURMBÖEN. In der nach Deutschland eingeflossenen kälteren Luft gehen dort, wo die Wolkendecke aufreißt, in der Nacht zum Mittwoch die Temperaturen teilweise unter den Gefrierpunkt zurück. Dabei ist dann stellenweise auch mit GLÄTTE zu rechnen. Im Westen ist gebietsweise NEBEL anzutreffen.

© Deutscher Wetterdienst