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Am Samstag Unwettergefahr vor allem aufgrund heftigen Starkregens gebietsweise möglich

Über Deutschland hat sich eine Tiefdruckrinne ausgebildet. Im Bereich dieser ist sehr feuchte, warme und instabile Luft wetterwirksam.

GEWITTER (UNWETTER):

Samstag früh im Norden und Nordosten sowie in einem Streifen vom Saarland und der Pfalz bis zum Niederrhein noch vereinzelte Gewitter, dabei lokal eng begrenzt Starkregen (um 20 l/qm in einer Stunde).

Ab den Mittagsstunden vom zentralen und östlichen Mittelgebirgsraum nordwestwärts auf weite Teile Ost-, Nord- und Nordwestdeutschland ausweitende Gewitter. Dabei hohe Unwettergefahr aufgrund von heftigem Starkregen (bis 40 l/qm). Lokal eng begrenzt extrem heftiger Starkregen über 40 l/qm wahrscheinlich. Vor allem zu Beginn der Entwicklungen mit etwas geringerer Wahrscheinlichkeit Unwetter durch größeren Hagel (2 bis 4 cm). Im Umfeld größerer Gewittersysteme stürmische Böen und Sturmböen (Bft 8-9) wahrscheinlich, schwere Sturmböen (Bft 10) nicht ausgeschlossen. In der Nacht zum Sonntag in den genannten Regionen tendenziell etwas abnehmende Gewitter- und Unwettergefahr.

Dafür im Süden und Südwesten am späten Nachmittag und Abend bis in die Nacht zum Sonntag hinein ansteigendes Potenzial kräftiger Gewitter mit Starkregen, Hagel und Sturmböen. Vor allem bezüglich Starkregens Unwettergefahr (über 25 l/qm in einer Stunde). Im Laufe der Nacht dort Übergang zu gebietsweisem (ungewittrigem) Starkregen möglich.

WINDBÖEN:

Samstag im Ostseeküstenumfeld auffrischender Ost- bis Nordostwind mit steifen Böen (Bft 7), exponiert auch stürmische Böen (Bft 8) nicht ausgeschlossen.

Stand: 13.06.2020 / 04.55 Uhr
© Deutscher Wetterdienst